GESELLSCHAFT FREIE VOGTLÄNDER DEUTSCHLANDS

Einheimische und reisende Bauhandwerker

DIE FREIEN VOGTLÄNDER
Freie Vogtländer Deutschlands, Walz, Wanderschaft, Tradition, CCEG,Handwerk, Zimmerer, Steinmetze, Maurer, Dachdecker, Bootsbauer, Tischler

 

Die Gesellschaft Freie Vogtländer Deutschlands (FVD) ist eine Gesellenzunft, in welcher Bauhandwerker reisen können. Die Organisation Freie Vogtländer Deutschlands gründete sich um 1910 aus einem Bund reisender Bauhandwerker. 1980 fand die Eingliederung in die CCEG den europäischen Gesellenzünften statt.

 

Unser Erkennungszeichen – die Ehrbarkeit – ist die goldene Handwerksnadel, im eingeschlagenen Hemdkragen. Diese Ehrbarkeit wird von uns nur an Gesellen vergeben, die sich im Vorfeld bewähren, ledig und schuldenfrei sind, sowie eine Mitgliedschaft in der Gewerkschaft und einen Gesellenbrief in einem Bauhandwerk nachweisen können.

 

Unsere Gesellschaft ist an demokratischen Grundsätzen ausgerichtet. Die Reisezeit eines Freien Vogtländers beträgt mindestens zwei Jahre.

Während dieser Zeit geht es für ihn darum, sich handwerklich und geistig weiterzubilden, zur Weltoffenheit und Völkerverständigung beizutragen, sowie Handwerksbräuche und Traditionen zu erhalten. Wir fördern unsere Reisenden bei der Belegung von Fortbildungslehrgängen und stellen im Bedarfsfall eine Unterstützung für Meisterkurse oder ein Studium zur Verfügung. Unsere Herbergen sind auf der ganzen Welt verteilt, vorwiegend jedoch im deutschsprachigen Raum. Dort haben Reisende und Einheimische stets einen Anlaufpunkt, sich zu treffen und Erfahrungen auszutauschen.

 

Als eine von  27 Traditionen und Wissensformen ist der Brauch der Walz, in ein neues bundesweites Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden und setzt damit ein entsprechendes UNESCO-Übereinkommen um.

 

Nähere Informationen gibt es unter dem nachstehenden Link: unesco.de/immaterielles-kulturerbe.